Nach einer stürmischen Nacht in Westport konnten wir die Fahrt von Westport nach Greymouth bei schönem Wetter unter die Räder nehmen. Bevor es los ging, genossen wir die ersten Sonnenstrahlen noch in Westport am Meer.
Über den Highway 6 oder eben auch West-Küsten-Highway genannt, fuhren wir nach Greymouth. Unterwegs hatten wir immer wieder freie Sicht auf die stürmische Tasmanische See.
Da wir schon am Mittag in Greymout ankamen, fuhren wir gleich noch etwas weiter zum Kapitea Reservoir. Dort angekommen konnten wir die Berge in der Ferne nur erahnen, da sie wolkenverhangen waren. Am Reservoir selber unternahmen wir einen Spaziergang am See und trafen einmal mehr auf einen netten und gesprächigen Kiwi (Einheimischer).
Nach dem Bezug des Motels, Wäsche machen und einer kleine Pause fuhren wir ins Zentrum, spazierten dem Grey River entlang, wunderten uns, dass am Samstag Nachmittag schon alle Lädeli um 14:00 Uhr schlossen und genossen dann noch ein Abendessen, bevor wir noch Einkaufen gingen (ja, Lebensmittelgeschäfter haben hier häufig 7 Tage von 7:00 Uhr bis 21:00 Uhr offen).
Nach einem Bier ging es dann auch schon ins Bett.
Am Tag darauf, war es wieder einmal regnerisch. Wir trotzdem dem Wetter und machten uns auf den Weg zu einer stillgelegten Kohlenmine. Nach einer tragischen Explosion im Jahr 1896, wurde die Brunner Mine geschlossen.
Am Nachmittag besserte sich das Wetter und wir verweilten am Lake Brunner, einem See welchen die Einheimischen an diesem Nachmittag fleissig für Jetski- und Motorbootausflüge nuzten.
Für den Nachhauseweg wählten wir nicht die kürzeste Route, sondern fuhren über einen Umweg, so dass wir noch am Londonderry Rock vorbei kamen.


