Die restlichen beiden Tage in Dunedin waren eher trüb und nass. Was haben wir gemacht? Wir haben die Stadt erkundet, waren im botanischen Garten und haben eine Tour durch die „Speights“ Brauerei gemacht .
In der Stadt gab es einige Kirchen, Souvenirshops und Einkaufscenter zu besuchen. Da ich (Juli) noch etwas Bargeld hatte, gab es weitere Souvenirs :-). Die Kirchen hier, sehen von aussen jeweils sehr imposant aus, innen sind sie dann schlicht gehalten.
Im Botanischen Garten gab es nebst Sträuchern, Bäumen auch sehr viele Rosen. Und es war sehr lustig mitanzusehen, wie die Leute Enten füttern wollten und dann von Tauben „ belagert“ wurden. Die Tauben setzten sich auf Schultern, Köpfe, und Arme. Mit viel Gefuchtel konnten sie sie jeweils wieder loswerden.
In der Speights-Brauerei waren wir ca. zwölf Leute die die geführte Tour machten. Dabei hat er auch einiges über Dunedin erzählt. Für mich war es interessant, dass Dunedin der Stadt Edinburgh nachgebaut sei worden und daher auch entsprechende Strassenbenennungen gleich seien. Der Tourguide führte uns durch die alte Brauerei, die 2014 durch eine neue ersetzt wurde. Von der neuen Brauerei bekamen wir nur die neuen Braukessel zu sehen. Zum Schluss gab es dann natürlich noch eine Verkostung.
Ausgeschlafen und gestärkt machten wir am nächsten Tag uns auf die letzte längere Fahrt Richtung Christchurch. Ursprünglich wollten wir auf halber Strecke in Timarau übernachten. Beim Buchen eines Motels fanden wir dann die Preise etwas hoch und haben dann ca 70km weiter in Ashbourton viel günstigere Motels gesehen und direkt gebucht. Es erwies sich als Glücksgriff: Alles war sehr sauber, nettes Personal, usw. Sogar einen Swimmingpool stand zur Verfügung.
In Ashbourton zeigte sich das Wetter von seiner besten Seite. Die Sonne schien, es windete leicht und wir konnten (wahrscheinlich für ein letztes Mal) die kurzen Hosen montieren.
In einem Park machten wir einen Spaziergang, genossen die Sonne, überlegten uns was wir noch machen, bezogen das Studio, gingen zu Fuss unser Nachtessen einkaufen. Unter einer Pergola vor unserem Motel machten wir es uns dann gemütlich, schrieben einen Teil von diesem Beitrag, machten uns schlau über den weiteren Reiseverlauf; in Christchurch werden wir das Mietauto abgeben, nach Auckland fliegen und uns dort noch für zwei Tage aufhalten, bevor wir die Rückreise antreten…
Für den nächsten Tag war Regen angesagt, doch bis am Nachmittag blieb es uns wohl gesinnt. Somit verbrachten wir den Vormittag am „Lake Hood“. Kurz bevor es dann regnete gingen wir zurück zur Unterkunft und bereiteten uns schon mal auf die Rückreise vor.


