Von Blenheim ging es in knapp 2 Stunden nach Nelson. Die Strasse war einmal mehr kurvenreich und ich musste meine Fahrgeschwindigkeit dem Wohlbefinden meines Beifahrers anpassen 😉
In Nelson angekommen verweilten wir auf einem Parkplaz und gingen spazieren bevor es zu unserem ersten Bed & Breakfast ging. Dort angekommen war der Empfang sehr herzlich und in den sehr wohnlich eingerichteten Zimmern fühlten uns gleich sehr wohl. Ausser der ungewöhnlich starke Wind lies alles etwas unruig wirken und auch unsere Gastgeberin meinte, dass dieser Wind nicht üblich ist.
Das schwierigste für uns war es dann, noch ein Frühstück aus einer üppigen Auswahl zusammen zustellen.
Nach einer etwas unruhigen Nacht auf Grund des Windes, erwartete uns dann das von uns zusammengestellte Frühstück, welches wir sehr genossen haben.
Da der Wetterbericht nicht so toll war, entschieden wir uns für einen Spaziergang in und durch die Stadt Nelson.
Später fuhren wir noch nach Tasman, wo allerdings das Wetter noch schlechter bzw. regnerischer war. Somit kurvten wir noch etwas herum bis es dann wieder zurück zur Unterkunft ging.
Von Nelson fuhren wir nach Westport.
Unterwegs machten wir einen Halt, damit wir über die längste Hängebrücke von Neuseeland gehen konnten.
Für mich (Juli) war es dann ziemlich herausfordernd. Die wacklige Hängebrücke, die «nur» mittels Seilen und Stahlgitter zusammengebaut war, führte in einer schwindelerregenden Höhe über einen Fluss. Und zu allem dazu kam noch, dass man mit anderen Leuten kreuzen musste, was auf dieser schmalen Brücke alles andere als angenehm war… Nach einem kurzen Spaziergang entlang dem Fluss und durch den Urwald ging es dann auch schon über die gleiche Brücke wieder zurück.
Angekommen in Westport, fuhren wir durch die Ortschaft und stellten fest, dass sie kleiner ausfiel, als wir das erwartet hatten. Doch gleich um die Ecke fanden wir das «Donaldo’s Cafe» wo es dann ein leckeres Abendessen gab.
Und hier was zum Schmunzeln; wir bestellten «Sprites» (also Citro), allerdings bekamen wir zwei Biere… Warum? Das Standard Bier nennt sich hier «Speights»… Wir müssen wohl noch etwas an unserer Aussprache arbeiten 😉
Nach dem Abendessen machten wir noch einen Spaziergang an den Strand (Carters Beach), der wieder einmal märchenhaft schön ist.
Da es bis in den Nachmittag geregnet hat, sind wir mit dem Auto herumgefahren und haben nur kleinere Spaziergänge unternomen. Als es dann mal kurz trocken war, nutzen wir die Gelegenheit und gingen am Kap Foulwind spazieren. Am Leuchtturm vorbei bot sich uns einen wunderschönen Ausblick auf das Meer und einigen Felsformationen.
Als wir wieder bei Auto waren, hat es wieder angefangen zu regnen, also fuhren wir noch etwas weiter. An demselben Kap gibt es eine Aussichtsplattform von der man Seehunde beobachten kann. Da die Seehunde bereits Junge hatten, die sich mehr oder weniger geschickt über die Felsen bewegten, war es interessant die Tiere zu beobachten.
Und hier auch mal was „negatives“ über Neuseeland (nebst dem windingen & regnerischem Wetter ;-)). Anstelle von Mücken gibt es hier „Sandflys“, also kleine, Fruchtfliegen ähnliche Fliegen, die stechen können. Und diese Viecher haben mich (Juli) nun schon zum zweiten Mal erwischt, beide Male haben sie mir trotz langen Hosen die Knöchel & Beine verstochen… Bis die Stiche bei mir abgeklugen sind und nicht mehr Jucken, dauert es jeweils zwei Wochen 🙁


