Am Abreisetag von Te Anau hat sich der See noch von seiner schönsten Seite gezeigt, es war beinahe windstill und der Himmel bzw. die Wolken waren wie gemalt. Daher findet ihr nochmals Fotos vom See in Te Anau in diesem Beitrag.
Die Fahrt nach Balclutha verlief über den Highway 94.
Es ging querfeldein, die Landschaft war hügelig, das Wetter solala, aber ideal zum Autofahren.
In Balclutha angekommen, machten wir es uns in einem Park gemütlich. Zu bestaunen gab es einige exotische Vögel. Sie waren in verschiedenen Volieren untergebracht, waren mehr oder weniger aktiv, bzw. einige verstecken sich und bekamen wir erst beim zweiten Durchgang zu Gesicht.
Am nächsten Tag regnete es in Balclutha. Erst gegen Mittag wurde das Wetter besser und wir machten uns auf den Weg. Das erklärte Ziel war ein Wasserfall (oder mehrere). Unterwegs kamen wir dann wieder am Meer vorbei und wir waren ein mal mehr vom flachen Strand beeindruckt und genossen das Schauspiel zwischen Wind und Wasser.
Unsere ersten beiden Wasserfälle die wir anpeilten waren der „Matai Fall“ und „Horseshoe Fall“ der Weg dahin war unspektakulär und die Wasserfälle waren schön (kein Rheinfall und kein Leuenfall 😉 ).
Der zweite Wasserfall namens „Koropuku Falls“ war ebenfalls mässig beeindruckend. Viel spannender war der Weg dahin. Schon bei der Anfahrt waren wir überrascht, dass der „Parkplatz“ nicht beschildert war, der „Parkplatz“ eher eine Ausweichbucht war und am Waldrand ein abgeblättertes Schild stand wo es in den Wald hinein ging, ohne weitere Infos (normalerweise ist jeweils eine Zeitangabe vorhanden). Trotzdem machten wir uns auf den Weg. Er stellte sich dann als ziemlich unterhaltsbedürftig raus; er war knapp einspurig, rutschig, teilweise sehr schlammig und steinig. Somit war Christian wieder einmal happy, weil wir nicht auf einer „Autobahn“ unterwegs waren.
Auf dem Rückweg besuchten wir dann noch die „McLean Falls“. Der Weg war (zum Leid von Christian) eine „Autobahn“, aber die Wasserfälle schon beeindruckender. Zum oberen Wasserfall hin konnte man noch eine kurze Felswand überwinden und hatte somit freie Sicht auf den 22 Meter hohen Wasserfall.


