Die Anfahrt von Queenstown nach Te Anau war regenreich und die Ankunft noch viel regnerischer.

Daher drehten wir eine Runde in Te Anau mit dem Auto und besuchten ein Museum. Im Museum gab es viele alte Dinge ​zu bestaunen. Von alten Handwerkzeugen, Drehbänke, Traktoren, Töffs, Telefone, Fernseher und und und (siehe Fotos). Ein älterer Herr war gesprächig und erzählte uns Diverses, unter anderem, dass seine Frau vor 50 Jahren mal in der Schweiz auf einem Bauernhof war…

Da das Wetter nicht besser wurde, gingen wir kurz was einkaufen und genossen dann Mal eines der besten Motels, dass wir bis jetzt hatten.

Am nächsten Tag war es noch ziemlich bewölkt, aber wir machten uns trotzdem auf den Weg.
Er führte uns auf den „Kepler Track“. Dieser Weg wäre 60 km lang und wird in 4 Tagen gemacht (ist mal die Empfehlung). Wir machten nur einen Bruchteil davon und kamen zur „Shallow Bay“ am „Lake Manapouri“.

Dort bekamen wir zum ersten mal zu sehen, was hier unter „Fjord“ und „einmalig auf der Welt“ gemeint ist…
Wir assen ein selbst mitgebrachtes Sandwich und machten uns wieder auf den Rückweg. Was wir hier erneut feststellten, war, dass die angegebenen Wanderzeiten dem entsprach was man auch wirklich braucht (in der Schweiz brauchen wir in der Regel nur 2/3 von dem was angegeben ist).

Am frühen Abend waren wir zurück und buchten spontan einen Rundflug mit dem Wasserflugzeug.
Nach einem kurzen Briefing stiegen wir mit drei anderen deutsch-sprechenden Personen ins kleine Wasserflugzeug um vom dem See Te Anau direkt Richtung „Doubtful Sound“ zu fliegen. Die Aussicht auf die Seen, Fjorde und Berge war spektakulär. Der Pilot kommentierte die Landschaft und kippte das Flugzeug nach links und rechts, damit man eine gute Sicht hatte. Wir flogen ca. 20 Minuten in Richtung des Meeres, bevor wir dann umdrehten und über die Berge wieder zum Startpunkt zurückkehrten. Über den Bergspitzen hat hat es immer wieder mal ein bisschen gerumpelt, was Christian halt nicht so gut bekam. Nach 40 Minuten sind wir wieder auf dem See gelandet und bedankten uns für den tollen Flug beim Piloten.
Von den vielen schönen Eindrücken wurden wir früh müde und gingen bei Zeiten ins Bett.

Am nächsten Tag standen wir früh auf und machten uns auf den Weg an eines der bekanntesten Fjorde der Welt. Nach einer knapp zwei stündigen Autofahrt, auf einer kurvenreichen und teilweise schmalen Strasse, durch Täler, einen Tunnel und vorbei an mehreren Seen, kamen wir in Milford Sound an.
Das Erste was wir mitbekamen, waren die vielen Helikopter und Flugzeuge in der Luft. So machten wir uns auf an den Flughafen und staunten nicht schlecht wie viele Flugzeuge am Boden bereit waren. Nur einen Moment später rollte ein Bus an, lud zig Leute aus, die dann auf die Flugzeuge verteilt wurden. Es war ein Kommen und Gehen, bzw. ein Starten und Landen der Flugzeuge und Helikopter…
Nach diesem Treiben und der beeindruckenden Bergkulisse die sich uns hier bot, flanierten wir zu den Bootsanlegestellen. Auch hier kamen und gingen die Boote in regelmässigen Abständen. Wir überlegten uns kurz, ob wir uns auch noch eine Bootsfahrt gönnen sollen oder nicht. Da freie Fahrten erst am späteren Nachmittag verfügbar gewesen wären und Christian nicht schon wieder Reisekrank werden wollte, entschieden wir uns dagegen.
So machten wir uns auf den Rückweg, hielten ein paar Mal an um die Berge zu bestaunen, die Landschaft zu geniessen und uns ein paar Seen/Gewässer anzusehen.

Zurück in Te Anau legten wir eine Pause ein, tranken zur Erfrischung ein Bier und gingen dann wieder einmal richtig Znachtessen (ja, wir hatten uns in den letzten Tagen häufig von Sandwiches ernährt).
Und wir schrieben diesen Beitrag…

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